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Magnet im Bauch Teil 2

Bloged in Allgemein von admin Sonntag Januar 10, 2010

Magnet im Bauch Teil 2 von Jürgen Höller

Auszug aus meinem Buch “Sicher zum Spitzenerfolg”

Im Laufe meiner Karriere habe ich die unterschiedlichsten Firmeninhaber mit völlig unterschiedlichsten Charakteren und Verhaltensweisen getroffen. So ist mit beispielsweise der >Cheftyp< begegnet, der immer darüber schimpft, das seine Kunden >Pfennigfuchser< sind und jeden Pfennig, den sie für seinen Betrieb ausgeben, vorher dreimal umdrehen. Habe ich dann diesen Chef genauer betrachtet und analysiert, so stellte ich stets fest, das auch er dieses Verhaltensmuster das >Pfennigfuchsers< an den Tag legte.

Ging es um Neuinvestitionen, wurden grundsätzlich wochenlang Angebote eingeholt und stets das billigste Angebot wahrgenommen, ohne darauf zu sehen, das ein teureres Angebot eventuell auch mit einer besseren Leistung verbunden war. Oder der Firmeninhaber versuchte, vor einer Zusammenarbeit mit mir den Preis zu drücken und eine Sonderaktion für sich auszuhandeln.

Dann gibt es auch immer wieder den Typus Chef, der sich bei mir darüber beschwert, dass seine Mitarbeiter unehrlich seien und ihn betrügen würden. Analysiere ich dann diesen Typ Chef, stelle ich fest, dass auch er es mit der Ehrlichkeit nicht immer so genau nimmt und stets nach Mitteln und Wegen sucht, andere zu übervorteilen.

Wenn Sie dieses Lebensgesetz als Tatsache voraussetzen, dann müssen Sie sich in Zukunft bei Ansprüchen wie >Meine Mitarbeiter sind alle Idioten< genauestens überlegen, ob Sie nicht selbst der Idiot sind. Wenn Sie Mitarbeiter besitzen, die die Firma ausnutzen, dann hinterfragen Sie sich einmal, ob Sie nicht auch selbst des öfteren versuchen, andere Menschen zu übervorteilen und ausnutzen. Wenn Ihre Kunden sich ständig über jede Kleinigkeit beschweren, dann überprüfen Sie einmal, ob Sie sich nicht selber über alles und jeden beschweren.

In Ihren Mitmenschen (beruflich und privat) haben Sie also einen hervorragenden Spiegel Ihrer selbst. Dabei geht es nicht um den Einzelfall, sonder darum, wie sich die Mehrheit Ihrer Mitmenschen verhält. Es geht nicht darum das einer von hundert Mitarbeitern unehrlich ist, sondern ob Sie mit vielen Ihrer Mitarbeiter in punkto Ehrlichkeit Ihre Schwierigkeiten haben. Betrachten Sie deshalb die Menschen in Ihrer nächsten Umgebung, um daraus Rückschlüsse auf Ihr eigenes Verhalten und damit Ihre gesamte Denkweise ziehen zu können.

Ist Ihre Firma jetzt, zu diesem Zeitpunkt, erfolglos und haben Sie massive Probleme in irgendwelchen Teilbereichen, so wird es höchste Zeit, dass Sie sich Gedanken zu Ihrer eigenen Persönlichkeit machen und Ihr Verhalten schnellsten ändern.

Trainieren Sie zukünftig Ihren Blick, um immer feststellen zu können, ob die Denkweise eines Betriebes, einer Abteilung, einer Familie usw. grundsätzlich positiv oder negativ ist. Analysieren Sie doch jetzt (mit Ihrem neuen Wissen über die Denkweisen in Betrieben) einmal Betriebe, und stellen Sie fest, ob das Lebensgesetz des Magneten mehrheitlich funktioniert oder nicht.

Herzlichst Ihr Jürgen Höller

www.juergenhoeller.biz

Magnet im Bauch Teil 1

Bloged in Allgemein von admin Mittwoch Januar 6, 2010

Die Zeit der Fest- und Feiertage ist vorbei und langsam kehrt der Alltag in unser Leben zurück. Im ersten Blog des Jahres wünschen wir allen ein erfolgreiches, glückliches, aber auch erkenntnisreiches Jahr 2010.

Erkenntnisreich? Ja. Denn manchmal ist es ein einziger Impuls, eine Erkenntnis, die unser Leben und TUN eine neue Richtung gibt.

Magnet im Bauch Teil 1

Vielleicht kennen Sie die Situation? Sie betreten einen Betrieb. Der Pförtner empfängt Sie mürrisch, ohne Freude und Begeisterung. Anschließend kommen Sie zu Empfangssekretärin, und die verhält sich genauso wie der Pförtner. Nachdem Sie das Sekretariat des Firmeninhabers betreten haben, zeigt sich die Chefsekretärin ebenfalls ziemlich reserviert. Wenn Sie dann dem Chef gegenüber sitzen, entdecken Sie: Auch er legt das gleiche Verfahren wie der Pförtner, die Empfangsdame und die Chefsekretärin an den Tag.

Wenn vom Chef bis zum kleinsten Mitarbeiter alle Betriebsangehörigen ein ähnliches Verhalten nach außen zeigen, ist die Frage zu stellen: Wird der Chef von seinen Mitarbeitern beeinflusst, oder werden die Mitarbeiter vom Chef beeinflusst?

Die Antwort ist eindeutig: Eine Firma, so groß sie auch sein mag, wird immer von den Führungspersonen beeinflusst. Vereinfacht ausgedrückt, könnte man also sagen, dass alle Mitarbeiter einer Firma ein ähnliches Verhalten wie der Chef zeigen. Dies gilt für positives Verhalten genauso wie für negatives. Die Begründung dafür finden wir in einem der Lebensgesetze:

Menschen ziehen immer Menschen mit gleicher Denkweise an!

Man könnte es also bildhaft so ausdrücken, dass jeder Mensch in seinem Innersten einen Magneten besitzt, durch den er Menschen mit gleicher Denke anzieht und Menschen mit anderer Denke abstößt. Warum dieses Lebensgesetz existiert, wissen wir nicht, aber Tatsache ist, dass es in Wirklichkeit so funktioniert.

Sie wissen nun, warum in einem Betrieb alle Menschen positiv und begeistert sind, während in einem anderen Betrieb alle Mitarbeiter eine negative Grundstimmung ausstrahlen. Erfolgreiche Menschen ziehen nach diesem Lebensgesetz weitere erfolgreiche Menschen an. Dies heißt natürlich nicht, dass es im Umkreis von erfolgreichen Menschen keine weniger erfolgreichen Menschen gibt. Aber es wird sich im laufe der Zeit ergeben, dass Menschen die nicht die gleiche Denke wie der Chef besitzen, den Betrieb verlassen werden, und auf unerklärliche Weise werden Menschen mit gleichen Denkstrukturen angezogen. Banal ausgedrückt: Ein >Gewinner< wird, ohne das er dies bewusst durchführt, weitere Gewinner als Mitarbeiter bekommen. Ob dies nun Bedeutet, das sich die bisherigen Mitarbeiter ebenfalls in ihrem Denken verändern und zu Gewinnern werden, oder ob es bedeutet, das neue Mitarbeiter eingestellt werden, von vornherein die >Gewinner-Denke< besitzen, ist dabei egal – entscheidend ist, das ein Gewinner immer mehr Gewinner um sich versammeln wird.

Herzlichst Ihr Jürgen Höller

Erfolgreiche Selbstvermarktung im Direktvertrieb! Teil 2

Bloged in Allgemein von admin Dienstag Dezember 22, 2009

Gerade auf Businessveranstaltungen wie Visitenkartenparties und Netzwerkmeeting von Organisationen hat sich für mich folgende Frage als äußerst effektiv herausgestellt: „Woran kann ich erkennen, dass meine Kontakte für Sie potentielle Kunden sind?“ Bieten Sie Ihrem Gesprächspartner offen an, ihn bei seinen Geschäftsaktivitäten zu unterstützen. Was wird dann wohl automatisch passieren? Ganz genau! Ihr Gegenüber wird Sie fragen: „Und was kann ich für Sie tun?“ Nun haben Sie alle Möglichkeiten über Ihr Geschäft zu sprechen und sich für Sie vorteilhafte Türen aufschließen zu lassen. Selbst wenn das Angebot nicht sofort kommt, habe ich häufig meine Kontakte genutzt, um tatsächlich einen Netzwerkkontakt für meinen Gesprächspartner herzustellen. Spätestens dann hatte ich bei meinem neuen „Geschäftsfreund“ einen Fuß in der Tür und konnte mit Unterstützung rechnen Wie heißt es so treffend: „Nur wenn Du sähst, wirst Du ernten!“

Effektive Selbstvermarktung bedeutet für mich in wichtigster Instanz als Experte meines Faches anerkannt zu werden. Dies gelingt auch in dem Sie anders auftreten als andere. Denn Sie wissen ja: Wenn Sie immer nur das tun, was alle tun, werden Sie auch immer nur das bekommen, was alle bekommen. Und das reicht uns ja nicht. Überprüfen Sie deshalb auch immer welchen ersten Eindruck man von Ihnen hat. Wie wirken Sie auf andere? Achten Sie auf Ihre Kleidung, Ihre Schuhe, auf Ihren gesamten äußeren Eindruck. Gönnen Sie sich eine Intensivpflege Ihrer Hände und vergessen Sie nicht, dass Ihre Zähne spätestens wenn Sie lachen ans Tageslicht kommen und einiges über Sie aussagen. Vielleicht denken Sie jetzt, dass das doch Selbstverständlichkeiten sind. Grundsätzlich würde ich Ihnen gerne recht geben, doch bedauerlicherweise sehe ich gerade in der letzten Zeit immer mehr Menschen, die scheinbar keinen Spiegel besitzen oder der Meinung sind, Ihr Direktvertriebsgeschäft nicht nur in Ihrer Freizeit sondern auch in Ihrer Freizeitkleidung aufzubauen. Ein Anzug macht auch nur etwas her, wenn die Bügelfalte sitzt und die teuersten Schuhe wirken geputzt einfach anziehender. Ihr Ziel ist es ja, dass man Sie in angenehmer Erinnerung behält und für Sie auch bereit ist, etwas zu tun, Kontakte zu teilen und Einladungen auszusprechen. Fragen Sie sich daher häufiger selbst, ob es nicht noch möglich wäre, Ihre Erscheinung zu verbessern. Hierzu gehört natürlich auch der Zustand Ihrer Geschäftsmaterialien. Ich bin immer wieder verwundert, wenn mir ein Seminarteilnehmer einen Flyer in die Hand drückte und mich für sein Geschäft oder Produkt begeistern möchte, der Flyer selber aber eher wie Altpapier aus dem Container aussieht. Gerade das, was Sie anderen geben, sollte doch in bestem Zustand sein. Vor kurzem zeigte mir ein Geschäftspartner stolz seine neuen Visitenkarten. Zugegeben auf den ersten Blick sahen diese auch ganz nett aus. Als ich die Karte jedoch drehte sah ich die Werbung eines Internetportals, wo man diese Karten kostenfrei bestellen kann. Nicht, dass ich etwas gegen das Sparen habe, aber welchen Eindruck hinterlassen Sie bei jemandem, wenn Sie trotz Ihres phantastischen Geschäftes nicht einmal in ordentliche Visitenkarten investieren können. Meine Empfehlung ist dann doch eher, besser überhaupt keine Businesskarten zu haben, um sich nicht unnötig zu blamieren. Das gleiche gilt auch für den „Do-it-yourself“ Fuchs, der meint am Computer besonders kreativ zu sein, um sich seine Grundgeschäftsausstattung selber zu drucken. Noch einmal: Fragen Sie sich immer, ob das was Sie erreichen wollen, mit Materialien 2ter Wahl erreichbar ist und welches Image Sie hinterlassen.

Ein weiteres Kapitel ist Ihre Mailbox oder Anrufbeantworter. Sicherlich gibt es so manchen witzigen Spruch, den jeder Anrufer bestimmt auch erheitert. Aber auch hier ist es eher empfehlenswert ein wenig konservativ zu sein, statt als neuer Comedian für Deutschland sucht den Superclown vorgeschlagen zu werden. Privat ist alles möglich, aber geschäftlich gibt es einfach Normen, die Sie einhalten sollten.

Abschließend das Thema Emailsignatur und Internet-Adresse. Was früher das Büttenpapier mit Prägelogo war, ist heute eine korrekte Emailadresse und Internetdomain. Wichtig: Bitte ohne Werbung. Selbstverständlich ist es günstiger und sehr einfach eine Emailadresse bei GMX, Web.de und Co einzurichten, aber Sie wollen doch nicht die Plattformen von kostenfreien Emailanbietern bewerben, sondern selber als Experte und Kapazität in Ihrem Bereich akzeptiert werden. Das gleiche gilt für Ihre Internetseite. Einige Onlineprovider bieten Ihnen günstigen Webspace an, sofern sie deren Banner als Werbung einblenden. Kürzlich klickte ich die Seite eines neuen Direktvertriebes an und bevor sich die Seite komplett aufgebaut hatte, winkte mir freundlich eine Werbung für günstigen Webspace und schnelle Internetverbindungen entgegen. Ich brauche bestimmt nicht erläutern, was der erste Gedanke über das neue Unternehmen war, oder? In einem Wort: Achten Sie auf Ihre Professionalität. Erfolgreiche Selbstvermarktung bedeutet heute schon so aufzutreten, als hätten Sie Ihr Unternehmensziel bereits erreicht. Zumindest sollte der erste Eindruck entsprechend sein.

Viel Erfolg dabei wünscht Ihnen Ihr Torsten Will

Torsten Will

Erfolgreiche Selbstvermarktung im Direktvertrieb! Teil 1

Bloged in Allgemein von admin Sonntag Dezember 20, 2009

Viele Menschen glauben immer noch, dass es alleine entscheidend wäre zu wissen, wie man sein Ziel erreicht. Rastloses lernen und das Suchen von ultimativen, Erfolgs versprechenden Handwerkszeugen für den so lang ersehnten Durchbruch. Natürlich ist es wichtig, sich durch Seminare, Bücher, CDs und DVDs Wissen anzueignen. Aber in Wahrheit ist es nicht nur unser Wissen, sondern viel mehr wen wir kennen und vor allem wer uns kennt. Ein alter Spruch heißt „Wissen ist Macht“. Meiner Meinung nach völliger Blödsinn. Was hilft es zu wissen, wie manches funktioniert, wenn wir das Wissen nicht anwenden und umsetzen (können). Der Spruch müsste also zumindest „Angewandtes Wissen ist Macht“ heißen. Stimmt aber auch nicht, denn im Direktvertrieb ist es nicht die Perfektion, die uns erfolgreich macht, sondern das sich ständige Weiterentwickeln und das damit verbundene Verbessern durch Nachmachen! Zusammengefasst: Es ist eher entscheidend, wen wir kennen, der weiß wie es geht und der uns so manche Tür öffnet.

Im Direktvertrieb wird häufig über die Kontaktliste gesprochen, also all die Menschen, die wir schon kennen. Nicht selten, sollen diese Kontakte als neue Kunden und Geschäftspartner gewonnen werden. Ich empfehle meinen Seminarteilnehmern immer eine andere Art der Kontaktliste. Diese könnte man auch nennen die “Wer-öffnet-mir-Tür-und-Tor-Liste“. Jeder von uns kennt durchschnittlich einige hundert Menschen. Jeder dieser Kontakte steht wieder für Hunderte weitere Kontakte in Vereinen, Organisationen, Unternehmen usw. Nutzen Sie Ihre Kontakte daher doch als Türöffner. Fragen Sie nach Möglichkeiten dort zu präsentieren, wo Ihr Kontakt „zu Hause ist“ und lassen Sie sich als Experte Ihres Faches empfehlen. Durch die Empfehlung Ihres Kontaktes und entsprechende Promotion genießen Sie schneller Vertrauensvorsprung und Akzeptanz.

Fehlen Ihnen die entscheidenden Kontakte auf Ihrer Liste, dann empfehle ich Ihnen das „90 Tage-Selbstvermarktungs-Programm“. In einem Satz beschrieben bedeutet dies: Seien Sie 90 Tage lang, jeden Abend an einem anderen Ort. Nutzen Sie jeden sich bietende Gelegenheit, um Menschen zu treffen. Ob Hotellobby, Bar, Lounge, Bistro, Konzert, Oper, Businessclub: Seien Sie einfach konsequent 90 Tage jeden Abend an einem anderen Ort zu einer anderen Veranstaltung. Wenn Sie jetzt denken, dass Sie gar nicht genug Veranstaltungen in Ihrer Gegend kennen, dann freuen Sie sich schon jetzt darauf, spätestens nach 10-20 Tagen genügend Einladungen zu Veranstaltungen anderer zu erhalten. Wichtig ist es natürlich, dass Sie offen auf Menschen zu gehen und den direkten Kontakt suchen. Fallen Sie dabei nicht immer gleich mit der Tür ins Haus, sondern bemühen Sie sich zunächst ernsthaft an anderen interessiert zu sein. Sie wissen doch: Reden ist Silber, schweigen ist Gold. Ihr oberstes Ziel ist es nämlich nicht, sofort neue Kunden und Geschäftspartner zu gewinnen. So würden Sie letztlich nur als lästiger Verkäufer wahrgenommen. Vielmehr geht es darum als Experte anerkannt zu werden, damit man Sie zukünftig anruft, wenn man Bedarf an Ihren Produkten und Dienstleistungen hat. Bauen Sie so zunächst ein Netwerk an Kontakten auf. Wichtig hierbei ist es, mehr Visitenkarten und Kontaktdaten zu sammeln, als zu verteilen. Werden Sie ein Jäger und Sammler und kein Verteiler. Natürlich geben Sie gerne Ihrem Kontakt auch Ihre Daten, aber Ihr Ziel ist es an seine zu kommen.  Fortsetzung folgt…

Autor: Torsten Will

www.torstenwill.de

Torsten Will

Konfliktmanagement ist Chefsache! Teil 4

Bloged in Allgemein von admin Freitag Dezember 18, 2009

Ein Mensch weiß aus Erfahrung: Lob darf kurz und bündig sein, ja grob. Für Kritik – selbst von milder Sorte – braucht’s lange, klug gewählte Worte. (Eugen Roth)

 

Konfliktsituationen sind hochgradig anspruchsvoll. Sie sollten daher folgende Regeln beherzigen.

1. Vermeiden Sie, dass Ihr Gegenüber sein Gesicht verliert

Führen Sie Kritikgespräche grundsätzlich nicht vor der Gruppe, sondern möglichst nur mit der betroffenen Person durch. Beziehen Sie sich nur auf ein konkretes und aktuelles Thema.

Bleiben Sie auf einer sach-bezogenen Ebene.

„Menschen handeln zutiefst irrational, wenn Ihnen Gesichtsverlust in der Gruppe droht.“

2. Wahren Sie Ihre Selbstachtung

Wenn Sie merken, dass Sie die Selbstbeherrschung verlieren, ziehen Sie sich rechtzeitig und kompetent aus dem Gespräch zurück. Folgendes Beispiel demonstriert dies:

„Herr Müller, ich spüre, dass ich gleich in die Luft gehen könnte, daher breche ich jetzt dieses Gespräch ab. Ich werde mich mit diesem Thema genauesten auseinandersetzen und komme erneut auf Sie zu!“.

Sie merken, dass Sie keinesfalls die Fahnen streichen. Ganz im Gegenteil, Sie reagieren absolut professionell – Ihr Mitarbeiter weiß genau, dass er konsequent in die Verantwortung genommen wird.

Genau so funktioniert es auch – mit geringer Anpassung – bei Freunden, Bekannten und in der Partnerschaft.

Die Grundregel: Wenn Sie merken, dass Sie besonders emotional reagieren (z.B. sehr wütend sind), dann verschieben Sie die Klärung des Konfliktes auf einen späteren Zeitpunkt.

3. Versetzen Sie sich immer in die Lage des anderen

Eine Führungskraft sollte nicht Meister im Antworten, sondern Meister im Frage stellen sein. Hören Sie aktiv zu, versuchen Sie unbedingt die innere Welt Ihres Gegenübers zu verstehen.

4. Stellen Sie Rapport bzw. ein konstruktives Klima her

Was passiert, wenn Sie in einer oder mehreren Situationen scheinbar der „Schwächere“ sind, nicht antworten oder reagieren können?

Dann benennen Sie das!

„Danke für Ihre Rückmeldungen. Ich merke, dass ich gerade nichts dazu sagen kann – Ich möchte daher das Gespräch abbrechen und  mir über meine Wahrnehmung der Situation im klar werden. Dann komme ich wieder auf Sie zu.“

So treten Sie kraftvoll und auch konstruktiv auf.

Sie kommunizieren auf gleicher Augenhöhe und übernehmen sogar die „Führung“ der Situation.

Setzen Sie in Kritikgesprächen Ich-Botschaften ein!

In der Praxis hat sich der adäquate Einsatz von Ich-Botschaften bewährt.

Die Laufzeit für eine vollständige Ich-Botschaft beträgt etwa 15 bis 30 Sekunden.

Ich-Botschaften wirken nicht wie ein ausgestreckter Zeigefinger. Die Kritik wird somit vom Gegenüber viel besser angenommen. Das Verhalten wird dennoch vehement eingefordert.

Beschreiben Sie das störende Verhalten aus der eigenen Sicht ohne dies zu bewerten.
Schildern Sie direkt folgend die Auswirkungen auf Sie/auf Andere/oder das Unternehmen und benennen Sie Ihre Empfindungen.

Als Abschlusssatz formulieren Sie kurz, knapp und vor allem konkret, welches Verhalten Sie sich in Zukunft wünschen.

„WWW“-Formel

Eine einfache Formel, um Ich-Botschaften im (Berufs)Alltag erfolgreich einzusetzen lautet wie folgt:

Wahrnehmung          z.B. „Mir ist gerade aufgefallen, dass…“

Wirkung                     z.B. „Für mich bedeutet das …“

Wunsch                      Z.B. „Ich möchte Sie bitten, …“

Beherzigen Sie die in diesem Blog die dargestellten Lösungsansätze und Techniken, dann werden Sie bereits in den meisten Konfliktsituationen kompetent auftreten.

Wollen Sie mehr zu den Themen Konfliktprävention und stark in Konflikten auftreten wissen – oder wollen Sie sogar als Konfliktmoderator/in in Arbeit und Alltag auftreten, dann besuchen Sie doch eines meiner Seminare oder die Ausbildung in dem modernen Verfahren Mediation.

Senden Sie einfach eine Email an info@meine-motivation.de!

Ich freue mich auf Sie.

Tobias Nitzschke

 

 

 

 

 

Ihr Tobias Nitzschke

www.nitzschke-wirtschaftspsychologie.de

Konfliktmanagement ist Chefsache! Teil 3

Bloged in Allgemein von admin Donnerstag Dezember 17, 2009

In den letzten zwei Blogs haben wir festgestellt,

……dass Konflikte von der Wahrnehmung der Betroffenen, besonders von deren Gefühlen bestimmt werden…

dass Konflikte an sich wertneutral sind, also von sich aus nicht schädigen, sondern das erst unser Umgang mit Konflikten darüber entscheidet, ob diese uns negativ, gar nicht oder sogar positiv beeinflussen.

Machen Sie sich einmal bewusst, dass es in der Geschichte kaum nennenswerte Entwicklungen gab, die nicht aufgrund eines vorliegenden Konfliktes erzielt wurden. Also: Nutzen Sie Konflikte für Ihr Wachstum! Um diesen emotionalen Balanceakt zu meistern und mit den Konflikten, die uns jeden Tag begegnen, konstruktiv umzugehen, empfiehlt es sich – gerade im Unternehmen – mit einer kurzen Konfliktanalyse
zu beginnen.

Starten Sie NIEMALS sofort mit der konkreten Behandlung der Konfliktsituation! Kündigen Sie eine konsequente Klärung an. Je nach Situation natürlich mit der notwendigen Schärfe. Unmittelbare Klärungsversuche – so zeigt die Praxis – scheitern fast immer oder versanden nach kurzer Zeit! Jeder Konflikt beginnt dabei im Kopf der Beteiligten zu wirken. Die Personen registrieren dann Interessengegensätze oder Kommunikationsstörungen bewusster als sonst. Eine Überempfindlichkeit und Spannung entsteht. Konflikte dürfen dabei nicht als statische Zustände verstanden werden. Jeder Konflikt hat eine eigene Konfliktgeschichte. Daher schauen Sie sich bei Ihrer Konfliktanalyse die drei Ebenen Vergangenheit an.

Ursprung des Konfliktes soweit ersichtlich

Die Gegenwart (meint, den derzeitigen Stand des Konfliktes)

Und die Zukunft mit ihren „möglichen“ Auswirkungen.

Gegenwart.

Was ist der derzeitige Stand des Konfliktes? Welche Themen stehen im Zentrum der Betrachtung? Wer ist am Konflikt beteiligt oder eingebunden?

Vergangenheit.

Kann die Konfliktentstehung anhand eines konkreten Datums festgemacht werden? Hier gilt es unbedingt zu beachten: Je länger der Konflikt bereits andauert, desto umfangreicher und tief greifender müssen die Interventionen angesetzt werden.

Zukunft.

Was passiert, wenn sich eine Konfliktpartei durchsetzt? Was geschieht, wenn es zu einer Annäherung der Standpunkte kommt? Wie entwickelt sich der Konflikt, wenn die Spannungen bestehen bleiben? Der Blick in die Zukunft ist uns nicht möglich, jedoch empfiehlt es sich mit möglichen Szenarien zu arbeiten, weil dadurch die Zukunft besser eingeschätzt werden kann.

Wichtig für Ihre Konfliktanalyse sind die richtigen Fragen! Durch eine kritische Auseinandersetzung mit den verschiedenen Aspekten eines Konfliktes werden einseitige Urteile vermieden. Ergänzend zu den drei Ebenen können Sie folgende fünf Punkte bearbeiten:

Erstens:

Die Streitpunkte – Worum geht es wirklich?

Zweitens:

Die beteiligten Parteien – Wer steht im Konflikt gegeneinander?

Drittens:

Die sichtbare Form – Wie äußert sich der Konflikt?

Viertens:

Der Verlauf – Wie hat sich der Konflikt entwickelt?

Fünftens:

Die bisherigen Folgen – Was hat der Konflikt erzeugt?

Investieren Sie Zeit in die Konfliktdiagnose und Konfliktbearbeitung – Sie werden sehen, es lohnt sich! In dem nächsten und letzten Blog zum Thema Konfliktmanagement erhalten Sie konkrete Lösungsansätze, wie Sie in Konfliktsituationen kraftvoll auftreten und konstruktiv wirken.

Beste Grüße

Ihr Tobias Nitzschke

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Konfliktmanagement ist Chefsache! Teil 2

Bloged in Allgemein von admin Mittwoch Dezember 16, 2009

Konflikte.

Konflikte besitzen eine außerordentlich positive Kraft:

Geschäftlich wie Privat.

„Spannungen und Konflikte“ bedeuten, dass ein Wachstumsschritt ansteht. Unternehmen, Beziehungen und jede Art von menschlichen Verbindungen wachsen in spannungsgeladenen Zeiten und man erlangt durch die konstruktive Bearbeitung dieser Konflikte: wertvolle Informationen, Innovation und vor allem Energie.

Es ist ein Wettbewerbsvorteil und Imagegewinn, wenn SIE moderne Methoden der Konfliktbearbeitung einsetzen. Das spricht sich positiv herum. Intern und extern.

Vier wichtige Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis:

Erstens: In jedem Unternehmen, in jeder menschlichen Verbindung gibt es Konflikte.

Zweitens: Konflikte sind an sich wertneutral. Nicht das z.B. der neue Abteilungsleiter eine Beeinträchtigung durch seine beiden Mitarbeiter empfindet, wirkt sich wirtschaftlich negativ aus, sondern erst die mangelnde Konfliktlösung und die daraus entstehenden Konfliktfolgen. Es hängt also von der „Art der Konfliktlösung“ ab, ob Konflikte den Erfolg positiv, negativ oder gar nicht beeinflussen.

Drittens:  Schlecht gelöste Konflikte beeinflussen über viele Wirkungsketten den Erfolg negativ. Die Art der Konfliktlösung hat Auswirkungen auf die Mitarbeiter-Motivation, die Produktivität, die Innovation, die Bereitschaft neue Wege zu gehen und harmonischen Umgang zu pflegen. Die Motivation der Mitarbeiter beeinflusst z.B. wiederum die Qualität der Produkte. Die Produktivität und Innovation wirkt sich auf den Umsatz und auf die Zufriedenheit der Kunden aus. Alle Faktoren wirken sich dann letztlich auf die Kosten und den Ertrag – also auf den Unternehmenserfolg aus.

Im privaten Bereich verhält es sich ähnlich. Hier schalten die Beteiligten oft einfach auf stur und gegenseitiges Schweigen. Auch hier leidet die Qualität der “Beziehung”, die Zufriedenheit und die Bereitschaft Veränderungen herbeizuführen. Auch der Kontakt zu Freunden und Bekannten kann unter einer mangelnden “Konfliktfähigkeit” leiden.

Vierte Annahme: „Konfliktfähigkeit“ – also der konstruktive Umgang mit Konflikten, ist erlernbar, verbesserbar und auch möglich in Ihrem Unternehmen zu kultivieren.

Mit diesem Wissen und dem Bewusstsein, dass es in der heutigen Wissensgesellschaft als Unternehmer, als Führungskraft und als Privatmensch darauf ankommt, andere Menschen zu führen und zu einer konstruktiven Zusammenarbeit zu befähigen, steigen wir im nächsten Blog in das Thema „Spannungen und Konflikte“ erkennen und lösen ein. Wenn Sie als Unternehmer, als Führungskraft, als Privatperson – schon heute mehr über das Thema Konfliktmanagement erfahren wollen, empfehle ich Ihnen meine Audio-CD “Konfliktmanagement ist Chefsache – die Besten wachsen im Konflikt”. Gerne informiere ich Sie persönlich über moderne und wirksame Methoden der Konfliktprävention und des Konfliktmanagements, sowie über Ihre Chancen mit dem “richtigen” Umgang mit Konflikte Ihren Erfolg spürbar zu steigern.

Herzlichst Ihr Tobias Nitzschke

Autor: Tobias Nitzschke (Wirtschaftspsychologe)

www.nitzschke-wirtschaftspsychologie.de

Tobias Nitzschke

Tobias Nitzschke

Konfliktmanagement ist Chefsache! Teil1

Bloged in Allgemein von admin Freitag Dezember 11, 2009

Konflikte kosten deutsche Unternehmen jedes Jahr einen Betrag von weit mehr als 50 Milliarden Euro, weil Projekte stagnieren, Mitarbeiter erkranken und demotiviert sind, weil Gerichtskosten zu Buche schlagen, innere Kündigung sowie Burnout vorliegen und interne Konflikte das produktive Betriebsklima nachhaltig schädigen.

Ausländische Klienten teilen mir häufig mit, dass sie es nicht verstehen, warum gerade die innovativen deutschen Unternehmen meist ausschließlich auf die Steigerung ihrer Ertragsseite schauen und nicht – im Rahmen des Konfliktmanagements – auch auf die sensationellen Einsparungspotentiale auf der Kostenseite.

Viele Länder aber bereits auch viele deutsche Unternehmen haben den offenen Umgang mit Konflikten als “Erfolgsthema” bereits für sich entdeckt…
…denn die Besten wachsen am Konflikt!

Die Konflikt-Situationen, die wir hier beschreiben, beziehen auf das Business. Jede Gegebenheit lässt sich aber ohne weiteres auf den Privatbereich übertragen.

Konflikte und ihre Entstehung

Wann haben Sie das letzte Mal einen Stein in einen See geworfen?
Das Bild kennen wir alle…
Der Stein schlägt auf dem Wasser ein – es bilden sich Kreise, die von INNEN nach außen immer größer werden. Konflikte beginnen klein – IN uns Menschen – und werden mit zunehmender Intensität – wenn keine Lösung gefunden wird – nach außen immer größer.

Ein Konflikt liegt dann vor, wenn sich ein Mensch bei der Realisierung seines Denkens, Vorstellens, Wahrnehmens, Fühlens oder Wollens durch einen anderen Menschen beeinträchtigt FÜHLT. Unsere Wahrnehmung spielt dabei eine ganz zentrale Rolle…

Bevor Sie sich Gedanken darüber machen können, ob die negative Kritik Ihres Gegenüber begründet ist oder nicht, müssen Sie diese z.B. erst einmal hören, also im Detail mitgeteilt bekommen.

Bevor Sie sich entscheiden können, ob Sie mit Wut und Ärger auf z.B. eine fehlerhafte Lieferung reagieren, müssen Sie  erst den Lieferschein gesehen haben.

Ein Konflikt entsteht also wie folgt:

Erstens – Eine Person nimmt „Etwas“ über seine Sinne wahr

Zweitens – Die Person fühlt sich dadurch im Denken, Vorstellen, Wahrnehmen, Fühlen oder Wollen beeinträchtigt

Drittens – Dieser Wahrnehmungszustand bzw. das Gefühl der Beeinträchtigung wird nicht zeitnah geklärt und bleibt bestehen –

Der Konflikt manifestiert sich!

Jeder Konflikt beginnt im Kopf der Beteiligten zu wirken. Die Personen registrieren dann Interessengegensätze oder Kommunikationsstörungen bewusster als sonst. Eine Überempfindlichkeit und Spannung entsteht. Sobald ein sensibles Thema im Raum steht, sollten Sie SOFORT AKTIV werden und eine gesprächspartnerorientierte Informationsvermittlung sicherstellen. Es empfiehlt sich mit einer Konfliktanalyse zu beginnen.

Fortsetzung folgt…

Autor: Tobias Nitzschke (Wirtschaftspsychologe)

www.nitzschke-wirtschaftspsychologie.de

Tobias Nitzschke

Tobias Nitzschke

Ver-rückt!

Bloged in Allgemein von admin Donnerstag Dezember 10, 2009

Hllao liebr Kdune!

Gmäeß eneir Sutide eneir Uvinisterät, ist es nchit witihcg,
in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wort snid, das ezniige was wcthiig ist, ist das der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiin snid. Der Rset knan ein ttoaelr Bsinöldn sein, tedztorm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Das ist so, weil wir nicht jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wort als gseatems. Das ghet wicklirh. Dnak der Krfat des Unetrbeuwsstsiens.

Zeit effektiv nutzen!

Bloged in Allgemein von admin Mittwoch Dezember 9, 2009

Viele gehen in den nächsten Wochen mit dem Auto auf Reisen oder planen erholsame Stunden am Meer oder in den Bergen. Was tun die meisten Menschen während der Autofahrt? Sie hören Radio und lassen sich berieseln. Alle 30 Minuten hören sie Nachrichten und die sind selten positiv Informationen, die Sie nur selten motivieren. Ganz im Gegenteil.

Nutzen Sie diese Zeit, Ihre Freizeit, um Informationen und Impulse aufzunehmen, die Ihnen helfen Ihr Leben erfolgreicher, glücklicher und positiver zu gestalten. Hörbücher für die Fahrt mit dem Auto, Bücher und Mental-CDs für die ruhigen Momente sind hierfür genau das Richtige.

Eine große Auswahl finden Sie zum Beispiel im Erfolgs-Shop bei Meine-Motivation.de. Inspirationen, die Ihnen helfen, Probleme, Aufgaben schneller und effektiver zu lösen.

Autor: Redaktion Meine Motivation

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